Gemeinsam Leben Teilen

„Seit dem ich im Waldfrieden lebe, habe ich neue Freunde gefunden, mit denen ich gemeinsam meinen Lebensabend verbringe. Es ist schön, nicht allein alt zu sein!“

In unseren neun überschaubaren Wohngemeinschaften geht es uns genau darum. Gemeinsam Leben teilen mit Nachbarinnen und Nachbarn. Aber auch mit Hühnern, Kaninchen und Katzen. Und das, wenn nötig, mit Unterstützung von engagierten und fachlich kompetenten Mitarbeitern. So leben in unserem Seniorenquartier bis zu 83 Seniorinnen und Senioren. 

 

Unser Maßstab orientiert sich am christlichen Menschenbild. Jeder Mensch ist wertvoll und möchte sein Leben würdevoll und weitestgehend selbstbestimmt in Beziehungen mit anderen verbringen. Unser Leistungsangebot und Konzept stellt darum den individuellen Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt.

Unser Leitbild und Maßstäbe

„Dementspezifische Normalität“ Normalität bietet Geborgenheit und Sicherheit. Die übliche Normalität des Alltags bedeutet für Demenzerkrankte aber eine stete Überforderung. Dies geschieht durch eine Komplexität an sensorischen und sozialen Reizen, die sie nicht mehr verstehen, einordnen und verarbeiten können. Die Lebenswelt dieser Menschen muss deshalb so gestaltet werden, dass sie ihrem Reaktions- und Verarbeitungsmöglichkeiten entspricht. 

„Der demenzspezifischen Normalität obliegt die Aufgabe, eine Lebenswelt zu schaffen, die alle Lebensaspekte der Demenzerkrankten zu integrieren vermag: Bedürfnisse, Verhaltensweisen, lebensgeschichtliche Aspekte, kognitive Einbußen, die eingeschränkte Umweltkompetenz u.a.“ (Sven Lind).

Wir möchten, dass für die hier lebenden Menschen ihr neues Zuhause zu einem Ort wird, an dem sie sich wohlfühlen. Dabei bildet der liebevolle  und respekt- und  würdevolle Umgang miteinander die Grundlage für ein wechselseitiges Vertrauensverhältnis. Wir sprechen von denen in den Wohngemeinschaften lebenden Senioren bewusst von „unsere Bewohner“. Denn sie wohnen hier. Die Wohngemeinschaft ist ihr privates Lebensumfeld, in dem wir als Betreuende und Pflegende zu Besuch sind. Trotzdem sagen wir „unsere“ Bewohner. Denn durch die kleinen Wohngemeinschaften und kleinen Mitarbeiterteams entsteht oft eine große emotionale Beziehung untereinander, ein wenig wie in einer Familie.

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Das Leben in einer Wohngemeinschaft orientiert sich am gewohnten Alltag der Bewohner und nicht an organisatorischen Notwendigkeiten. Wer es gewohnt ist, das Sonntags-Frühstücksei bei schönem Wetter im Bademantel auf der Terrasse zu essen, kann dies auch weiterhin tun. Auch wenn es eigentlich Mittwochnachmittag ist. 

Unterstützt und angeleitet durch eine Präsenzkraft erleben und gestalten die Bewohner gemeinsam den Alltag. Dieser ist geprägt durch jahrelang gewohnte Tätigkeiten wie Saubermachen, Kochen, Zeitunglesen oder mit den Nachbarn und Mitbewohnern „ ein Schwätzchen halten“ oder spazieren gehen. Da jede Wohngemeinschaft ihre eigene Wäsche vor Ort wäscht, kann jede Hausfrau oder Hausmann mitmachen. Gekocht wird jeden Tag frisch in der Wohnküche. Auch hier kann jeder den Kochlöffel schwingen. Dabei kann es natürlich passieren, dass der gemeinsam mit allen Mitbewohnern geplante Speiseplan kurzerhand verändert wird. Aber das Mithelfen und Mitmachen vermittelt ein Gefühl des Gebraucht-werdens und des Könnens. Der begleitende Sozialdienst bringt  durch gezielte therapeutische Aktivitäten Abwechslung in den Alltag und schafft mit besonderen Veranstaltungen Höhepunkte in der Woche. Dazu gehören unter anderem Marktbesuche und Tanztee.

Auch die Pflege orientiert sich am gewohnten Alltag. Der eine möchte die Morgentoilette gründlich aber schnell erledigen, damit der Tag beginnen kann. Ein anderer genießt das Frühstück im Morgenmantel. Und wer nicht gerne morgens duscht, sondern lieber abends, kann dies natürlich weiterhin tun.

Die Wohngemeinschaft ist das private Lebensumfeld unserer Bewohner. Angehörige dürfen und sollen sich so wie in der Wohnung der Bewohner fühlen. Besuche werden so zu einer gemeinsam verbrachte Zeit beim Kaffeekochen, Backen, dem Gang durch die weitläufigen Außenanlagen mit einer Zeit des Verweilens am Hühnerpirk oder Hasenstall, dem fachmännischen Blick auf die Blumen und Sträucher im Garten  oder dem „Schmurgeln“ der geliebten Bratkartoffeln.

Dazu gehört nicht nur der Kontakt zur Familie, sondern auch zu Freunden, Vereinen, (Kirchen-)Gemeinde oder alten Nachbarn. Wir helfen dabei gerne!

[/qode_accordion_tab][qode_accordion_tab title=“Unser Wohnumfeld“]

Seit 2006 bilden die neun Waldfrieden-Pflegewohngemeinschaften unser idyllisch am Rande von Halver gelegenes Seniorenquartier. Obwohl von Wald umgeben ist das Fachmarktzentrum nur etwa 500m entfernt und fußläufig sehr gut erreichbar.

Das Grundstück ist ca. 12.500 qm groß. Wie in einem kleinen Dorf bieten  die verschiedenen Gebäude und Abschnitte des weitläufigen, flach geneigten Wegenetzes mit zahlreichen Plätzen zum Verweilen ganz unterschiedliche Reize und Möglichkeiten. So kann man den Fernblick genießen, am Vorgarten der Nachbarn vorbei schlendern oder die Hühner oder Hasen besuchen

Dank der Hanglage ist es sogar möglich, das jede einzelne Wohngemeinschaft einen ebenerdigen Eingang hat. Dies bietet auch Senioren, die nicht mehr gut zu Fuß sind, die Möglichkeit, selbstständig spazieren zu gehen oder die Nachbarn zu besuchen. Der zentrale Lebensraum einer Wohngemeinschaft ist die Wohnküche. Die Zimmer und Funktionsräume sind an unterschiedlichen Stellen der fünfeckigen Wohnküche angedockt. Dadurch ergeben sich sehr vielfältige Positionen für Fenster, Flure und Eingänge. Auf diese Weise hat jede Wohngemeinschaft ihre gestalterische Individualität.

Sowohl die „Cafeteria“, als auch der „Multifunktionsraum“ kann für Familienfeiern genutzt werden. 

[/qode_accordion_tab][qode_accordion_tab title=“Wer wohnt im Seniorenquartier“]

In den kleinen und überschaubaren Wohngemeinschaften leben vorwiegend Senioren mit dementiellen Krankheitsbildern wie Alzheimer und Multiinfarkt-Demenzen nach Schlaganfällen. Betreut werden Senioren, die mindestens Pflegegrad 2 haben.

In einer Wohngemeinschaft leben 8 bis 12 pflegebedürftige Senioren zusammen in einer überschaubaren sozialen Gruppe. 

Seit 2006 bilden die neun Waldfrieden-Pflegewohngemeinschaften unser idyllisch am Rande von Halver gelegenes Seniorenquartier. Obwohl von Wald umgeben ist das Fachmarktzentrum nur etwa 500m entfernt und fußläufig sehr gut erreichbar.

Das Grundstück ist ca. 12.500 qm groß. Wie in einem kleinen Dorf bieten  die verschiedenen Gebäude und Abschnitte des weitläufigen, flach geneigten Wegenetzes mit zahlreichen Plätzen zum Verweilen ganz unterschiedliche Reize und Möglichkeiten. So kann man den Fernblick genießen, am Vorgarten der Nachbarn vorbei schlendern oder die Hühner oder Hasen besuchen

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Wir bieten Ihnen ein würdevolles Lebensumfeld.

Und hierfür sind Leistungen aus verschiedenen Bereichen notwendig.

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PFLEGE

Wir bieten Ihnen die Pflege, die Sie benötigen. Hierzu gehören grundpflegerische Leistungen wie z.B. die Morgentoilette. Aber auch behandlungspflegerische Leistungen wie z.B. die Medikamentenversorgung oder Hilfe beim Anziehen von Kompressionsstrümpfen. Die Leistungen werden durch medizinisches Fachpersonal und besonders geschulte Mitarbeiter erbracht.

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BETREUUNG

Das Leben will gelebt werden. Und dieses Erleben des täglichen Geschehens und besonderer Anlässe ermöglichen unser begleitender Sozialdienst und das fachlich geschulte Personal in den Wohngemeinschaften. Das Feiern gemeinsamer Feste, Gruppenaktivitäten, den Garten pflegen und genießen und Ausflüge auf den Markt oder zu Blumen-Cremer sind Beispiele für gemeinschaftliches Erleben. Es gehören aber auch ganz individuelle Betreuungsangebote dazu, wie zu Zweit zum Friedhof fahren, Fotos von Früher anschauen oder Zeitung lesen. Betreuung kann aber auch einfach Zeit haben ausmachen.

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HAUSHALT

Jede Wohngemeinschaft führt eine Haushaltskasse. Diese verwalten wir treuhänderisch. Denn die Mieterversammlung jeder Wohngemeinschaft legt alleine Verwendungszweck und Höhe der Beiträge fest. Lebensmittel werden immer frisch durch ein lokales Lebensmittelgeschäft geliefert. So kann auf Lebensmittelwünsche ganz individuell und einfach eingegangen werden.

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BERATUNG

Wir bieten Ihnen Informationsgespräche und Beratung rund um das Thema Leben im Waldfrieden bei Fragen zur Pflege und zur Sozialhilfe. Aber auch für Fragen wie „Meine Mutter hat sich durch die Demenz so verändert, was mache ich jetzt bloß?“ haben wir ein offenes Ohr.
Wir helfen Ihnen durch den Antragsdschungel. Egal ob Pflegegrad-Anträge, Pflegehilfsmittel oder Anträge auf Hilfe zur Pflege. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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Kosten

Das Leben in einer Waldfrieden-Wohngemeinschaft ist nicht teurer als in einer klassischen vergleichbaren stationären Pflegeeinrichtung. Dafür aber individueller.
Wir haben mit dem regionalen Sozialhilfeträger eine spezielle Leistungs- und Qualitätsvereinbarung geschlossen. Damit werden unter bestimmten Voraussetzungen Kosten für Sie übernommen. Über die individuellen Kosten und deren Finanzierungsmöglichkeit aus verschiedenen Budgets beraten wir Sie gerne.