LEBEN IM HAUS WALDFRIEDEN

Es mag unerwartet klingen aber in den Waldfrieden Wohngemeinschaften spielt das „pralle Leben“. Hier wird gelacht und gesungen; getanzt und erzählt. Die Nachbarn werden besucht. Ein Gottesdienst wird gefeiert. Es wird geweint und getrauert. Wir sind ein Ort, der alle Facetten des menschlichen Lebens wiederspiegelt. Genau das ist von uns gewollt.

 

Unsere Einrichtung orientiert sich an dem „normalen“ Leben. Unterschiedliche Veranstaltungen, intensive und individuelle Betreuung und die Begleitung Sterbender gehören ebenso zum Leben im Waldfrieden wie die fachliche Pflege.

Der letze Weg

Die Waldfrieden- Wohngemeinschaft ist meist der letzte Wohnort unserer Bewohner. Daher ist es uns wichtig, diese Zeit möglichst schön und unvergesslich zu gestalten. Ganz getreu unserem Motto „den Tagen mehr Leben geben“. 

In den Waldfrieden-Wohngemeinschaften nehmen wir uns  Zeit für den Sterbenden und seine Angehörigen. Wir möchten ihn und seine Familie in diesem schwierigen Prozess begleiten. Handlungsleitend für die Mitarbeiter ist die „Charta der Rechte Hilfe – und pflegebedürftiger Menschen“. Jeder hilfe- und pflegebedürftige Mensch hat das Recht, in Würde zu sterben.

Die Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse des sterbenden Menschen stehen im Vordergrund. Die Gefühle der Trauer und des Schmerzes des Einzelnen – auch die der Angehörigen – nehmen wir ernst. Wir kooperieren mit verschiedenen Hospizdiensten. Auf Wunsch kann eine Trauerbegleitung durch einen ambulanten Hospizdienst organisiert werden.

UNS IST WICHTIG DASS…

… der Sterbende sich in seiner letzten Lebensphase nicht alleine gelassen fühlt und von diesem Leben, von Angehörigen und Freunden in Frieden Abschied nehmen kann.

… der Sterbende den seelsorgerischen Beistand erhält, den er sich wünscht.

… der Sterbende keine vermeidbaren (unnötigen) körperlichen Beschwerden oder Belastungen ertragen muss. Hier steht insbesondere die Schmerzfreiheit bzw. Schmerzlinderung im Vordergrund.

… wir für eine ruhige und entspannende Atmosphäre sorgen

… auf Wunsch leise Musik (z.B. Lieblingsmusik oder geistliche Musik) im Hintergrund gespielt wird

… für angenehme Beleuchtung, Zimmerwärme, entspannende Düfte usw. durch uns gesorgt wird

… auf Vorbereitungen für die Krankensalbung, Beichte, Eucharistiefeier, Abendmahl getroffen werden. Auch hier werden die Angehörigen aktiv einbezogen. Eine angemessene Atmosphäre wird geschaffen (z.B. Kerzen, Kreuz, Blumen, Gebetbücher, evtl. passende Musik u.a.m).